Frankophone Spiele in Beirut beginnen [DE]

Die sechsten Frankophonen Spiele, die gestern (27. September) in Beirut eröffnet wurden, bringen etwa 3 000 Delegierte aus 42 Ländern zusammen um an sieben Sport- und Kulturveranstaltungen in den nächsten zehn Tagen teilzunehmen.

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Die sechsten Frankophonen Spiele, die gestern (27. September) in Beirut eröffnet wurden, bringen etwa 3 000 Delegierte aus 42 Ländern zusammen um an sieben Sport- und Kulturveranstaltungen in den nächsten zehn Tagen teilzunehmen.

Bei den 2009 Spielen, die diese Woche (27. September – 6. Oktober) im Libanon abgehalten werden, werden Athleten im Fußball, Frauen-Basketball, Tischtennis, Judo und Boxen gegeneinander antreten. Beach Volleyball wird dieses Jahr nur als Unterhaltung angeboten.

Die frankophonen Spiele, bekannt als Jeux de la Francophonie  in Französisch, sind eine Kombination aus künstlerischen und sportlichen Veranstaltungen für die Französisch sprechenden Völker.

Die sieben kulturellen Wettbewerbe beinhalten Singen, Tanzen, Bildhauerei, Malerei, Fotografie und Literatur.

Organisiert vom der Internationalen Organisation für Frankphonie  bringen die Spiele alle vier Jahre seit 1989 Delegierte aus 56 Staaten zusammen und 14 Mitgliedsstaaten welche beobachten werden. Die OIF ist eine internationale Organisation, von Regierungen deren Muttersprache, oder die übliche Sprache Französisch ist oder wo es eine wichtige Verbindung mit der französischen Sprache oder Kultur gibt.

Die frankophonen Spiele können als Gegengewicht zu den Commonwealth Games, welche Athleten des Commonwealth of Nations gegeneinander antreten lässt und auch alle vier Jahre stattfindet. 

Während in erster Linie die Veranstaltung als ein sportlicher und kultureller Wettbewerb gesehen wird, soll die Veranstaltung auch Gelegenheit bieten um die Verbindungen zwischen den Französisch sprechenden Ländern zu stärken. Die Veranstaltung fördert auch Solidarität und Zusammenarbeit, die Grundprinzipien der La Francophonie.

Drei Länder, Frankreich und seine Stadt Nizza, Äquatorialguinea und seine Hauptstadt Malabo, der Tschad und seine Hauptstadt N’Djamena – haben ihre Kandidaturen für die nächsten Spiele im Jahr 2013 vorgelegt.