Großbritannien und Frankreich für Bildung junger Afrikaner bis Weltmeisterschaft 2010 [DE]

Der britische Premierminister Gordon Brown und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben eine Initiative angekündigt, mit der die Bildung von 16 Millionen Kindern in Afrika bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im Jahr 2010 finanziert werden soll. Damit soll der enorme Einfluss dieser Veranstaltung in Afrika und in der gesamten Welt genutzt werden.

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Der britische Premierminister Gordon Brown und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben eine Initiative angekündigt, mit der die Bildung von 16 Millionen Kindern in Afrika bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im Jahr 2010 finanziert werden soll. Damit soll der enorme Einfluss dieser Veranstaltung in Afrika und in der gesamten Welt genutzt werden.

Das Vereinigte Königreich und Frankreich werden jeweils acht Millionen Schulplätze für afrikanische Kinder schaffen, indem sie Wohltätigkeitseinrichtungen und anderen Organisationen Mittel zur Verfügung stellen und diese bei der Schaffung neuer Schulen sowie bei der Ausbildung von Lehrern unterstützen.

Die gemeinsame Erklärung von Großbritannien und Frankreich wurde am 27. März 2008 angenommen. In dieser wird das Ziel der neuen Partnerschaft dargelegt, bis 2015 einen Schulplatz für jedes afrikanische Kind zu schaffen. Sie gesteht jedoch ein, dass die Herausforderung, dies bis 2015 zu erreichen, enorm sei, da 33 Millionen Kinder in Afrika noch immer nicht einmal eine Grundschulbildung wahrnehmen könnten. Daher fordern Großbritannien und Frankreich andere Akteure auf, das Ziel der Bildung für alle mitzufinanzieren.

„Große Sportereignisse wie die 2010 erstmals in Afrika stattfindende WM-Endrunde bieten eine ideale Möglichkeit, mit der entstehenden internationalen Dynamik den Sport als Mittel für weltweite Veränderungen zu nutzen“, heißt es in einer Erklärung der Fifa. Der Verband verspricht eine vollständige Unterstützung der französisch-britischen Initiative mittels ihrer eigenen Sport- und Bildungsprogramme in Afrika, wie beispielsweise Football For HopeIn Afrika mit Afrika gewinnen und 20 Zentren für 2010.

2006 haben die Europäische Kommission und die Fifa bereits gemeinsam Fußball als einen Faktor zur Entwicklung in den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks unterstützt. Die gemeinsame Vereinbarung der Kommission und der Fifa bezieht sich auf eine Reihe von Bereichen: von der Zusammenarbeit im Entwicklungsbereich und der humanitären Hilfe über Rassismus bis hin zum Wiederaufbau infolge von Krisen, Staatenbildung, Gesundheit und Bildung.

Beide Seiten hoffen, dass die erstmalig in Afrika stattfindende Weltmeisterschaft in den kommenden Jahren die wirtschaftliche Entwicklung und den kulturellen Austausch mit dem Kontinent verbessern wird.