Großbritannien und Südkorea kooperieren bei Erneuerbaren und Atomkraft

Großbritannien und Südkorea werden auf eine sauberere und sicherere Energiezukunft hinarbeiten, indem sie sich auf erneuerbare Energiequellen und Energieunabhängigkeit, insbesondere von Russland, konzentrieren. Das gaben die britische und die südkoreanische Regierung am Montag in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Euractiv.com
British Cabinet Meeting at Downing Street
Außerdem wird "die gemeinsame Verpflichtung bekräftigt, den gerechten Übergang weg von der ungebremsten Kohlekraft zu beschleunigen", heißt es in der Pressemitteilung des britischen Ministeriums für Energiesicherheit & Net Zero. [EPA-EFE/TOLGA AKMEN]

Großbritannien und Südkorea wollen bei der Energieversorgung unabhängiger werden, insbesondere von Russland. Dafür wollen sie auf erneuerbare Energien und Atomkraft setzen und so auf eine „saubere und sichere Energiezukunft“ hinarbeiten, so die beiden Regierungen in einer gemeinsamen Erklärung.

Die gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit bei der Energiewende zwischen beiden Nationen umfasst die Beschleunigung der Pläne für die zivile Kernenergie. Dazu gehört eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zur Förderung der höchsten Standards für nukleare Sicherheit und Pläne zum Aufbau robuster und widerstandsfähiger nuklearer Lieferketten.

Außerdem wird „die gemeinsame Verpflichtung bekräftigt, den gerechten Übergang weg von der unverminderten Kohlekraft [Kohlekraftwerke ohne CCS] zu beschleunigen“, heißt es in der Pressemitteilung des britischen Ministeriums für Energiesicherheit und Klima.

„Ich möchte, dass die Republik Korea immer enger mit uns in Großbritannien zusammenarbeitet und das weltweit führende britische Know-how nutzt, um die Nutzung erneuerbarer Energien weiter und schneller voranzutreiben, die Investitionsmöglichkeiten in Großbritannien zu nutzen und unsere Anstrengungen gegen Putins Nutzung unserer globalen Energiequellen als Waffe zu verdoppeln“, sagte Energiesicherheitsminister Grant Shapps.

„Putins illegaler Krieg in der Ukraine hat der Welt einen Spiegel vorgehalten, der uns vor Augen führt, wie verwundbar unsere Energiesicherheit sein kann“, fügte er hinzu.

Shapps betonte auch die gemeinsame Solidarität Großbritanniens mit Südkorea gegen Putins illegale Invasion in der Ukraine und forderte das Land auf, weiter an der Energieunabhängigkeit von Russlands Gasversorgung zu arbeiten.

„Russlands Gas gehört – genau wie der Präsident selbst – der Vergangenheit an“, sagte Shapps.