Kommission legt Plan zur Wasserstoffverwendung bei Autos vor [DE]

Die Kommission hat vorgeschlagen, die Genehmigung von Wasserstofffahrzeugen auf dem Markt zu vereinfachen und die Forschung im Bereich Wasserstoffstechnologien über die kommenden sechs Jahre mit 470 Millionen Euro zu finanzieren. Es wird jedoch erwartet, dass Wasserstofftechnologie in den nächsten zehn bis 15 Jahren einen nur geringen Einfluss haben wird.

Die Kommission hat vorgeschlagen, die Genehmigung von Wasserstofffahrzeugen auf dem Markt zu vereinfachen und die Forschung im Bereich Wasserstoffstechnologien über die kommenden sechs Jahre mit 470 Millionen Euro zu finanzieren. Es wird jedoch erwartet, dass Wasserstofftechnologie in den nächsten zehn bis 15 Jahren einen nur geringen Einfluss haben wird.

Die Kommission hat am 10. Oktober 2007 ihr erstes ‚Wasserstoffpaket’ angenommen. Dieses enthält einen Vorschlag für eine Verordnung, um die Marktzulassung von Wasserstofffahrzeugen zu erleichtern, sowie einen Vorschlag für eine Verordnung für die Einführung einer gemeinsamen Technologieinitiative für Brennstoffzellen und Wasserstoff.

Das Paket soll langfristige Lösungen für nachhaltige Energie- und Verkehrssysteme bereitstellen, die der Gesellschaft von Nutzen sein werden, indem die negativen Auswirkungen des Klimawandels und toxischer Schadstoffe abgeschwächt werden, und indem die Abhängigkeit von schwindenden Öl- und Gasreserven vermindert wird.

Der Vorschlag zur Vereinfachung der Marktzulassung für Wasserstofffahrzeuge sei, so Janez Poto?nik, Kommissar für Wissenschaft und Forschung, ein Beispiel für eine Verordnung, die Innovationen stimuliere, indem für die Industrie ein klarer Rahmen und die notwendige Stabilität geschaffen würde. Er fügte hinzu, die gemeinsame Technologieinitiative für Wasserstoff sei ein wichtiges Beispiel für die Art der Instrumente, die zur Verfügung stünden, während man eine eigene Energiepolitik entwickle. 

Kommissar Günter Verheugen sagte, auch wenn dies eine vielversprechende technologische Option darstelle, sei er nicht überzeugt, dass das Wasserstofffahrzeug das Auto der Zukunft sein werde. Er sagte jedoch auch, es sei wichtig, dieser Technologie eine Chance zu geben.

Weiter erklärte Verheugen, er wisse nicht, ob sie eines Tages funktionieren werde. Es sei jedoch klar, dass die Technologie in den kommenden zehn bis 15 Jahren keinen Einfluss haben werde.

Verheugen sagte ebenfalls, man müsse sicherstellen, dass die Herstellung von Wasserstoff nicht selbst zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen führe. Die Wasserstofftechnologie für Fahrzeuge sei nur dann umsetzbar, wenn man gewährleisten könne, dass der Wasserstoff selbst nicht aus fossilen Energiequellen gewonnen werde. Er fügte hinzu, es könne mittels Atomkraft hergestellt werden, da die EU keine Anti-Atompolitik fahre.

Die gemeinsame Technologieinitiative für Wasserstoff wird aus dem Budget des RP7 470 Millionen Euro erhalten.