Niederlande schaffen Energiewende aufgrund Fachkräftemangel nicht

In den Niederlanden bleiben rund 48.000 Stellen unbesetzt, die für die Energiewende notwendig sind. Es fehlen IT-Expert:innen sowie Verwaltungsangestellte im Bausektor.

Euractiv.com
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Die Niederlande planen, mehr nachhaltige Quellen - wie Solar- und Windenergie - zur Energieerzeugung zu nutzen, um den Ausstoß von Treibhausgasen und anderen schädlichen Emissionen zu reduzieren. [EPA-EFE/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH]

In den Niederlanden bleiben rund 48.000 Stellen unbesetzt, die für die Energiewende notwendig sind. Es fehlen IT-Expert:innen sowie Verwaltungsangestellte im Bausektor.

Zu diesen offenen Stellen gehören Stellen für Designer:innen, Architekt:innen, Analyst:innen für IT-Systeme, Elektriker:innen, Techniker:innen für die Installation von Solarmodulen und Installateure von Ladestationen für Elektroautos.

Die Zahl stammt aus einer Mitteilung der staatlichen Agentur für Arbeitnehmerversicherungen (UWV).

Außerdem werden im Bausektor mehr Buchhalter:innen, Verwaltungsangestellte und Projektmanager:innen benötigt. 31.000 dieser Stellen stehen schon seit 2016 offen, berichtet die NL Times.

Die Niederlande planen, mehr nachhaltige Quellen – wie Solar- und Windenergie – zur Energieerzeugung zu nutzen, um den Ausstoß von Treibhausgasen und anderen schädlichen Emissionen zu reduzieren. Eine Energiewende nach deutschem Vorbild.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch der Niederlande ist im Jahr 2021 allerdings um zwei Prozent gesunken.

Ein Gelingen der Energiewende erfordert einen signifikante Ausbau der Infrastruktur. Stromleitungen müssen erweitert und angepasst werden, damit dies gelingt. Dafür werden mehr Fachkräfte benötigt, berichtet die UWV.