Rumänien will Milliarden schweren US-Kredit für Bau von zwei Atomreaktoren

EURACTIV.ro
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Die EXIM habe zwei Interessenbekundungen für US-Exporte ausgestellt, die für das Atomkraftwerksprojekt in Rumänien verwendet werden. [shutterstock/T. Schneider]

Rumänien plant, bei der Export-Import Bank of the United States (EXIM) einen Kredit von mehr als 3 Milliarden Dollar aufzunehmen, um zwei neue Reaktoren im einzigen Atomkraftwerk des Landes zu bauen.

Die EXIM hat zwei Interessenbekundungen für US-Exporte erhalten, die für das Atomkraftwerksprojekt in Rumänien verwendet werden sollen.

Eines der Schreiben betreffe ein erstes Darlehen in Höhe von etwa 50 Millionen Dollar zur Unterstützung der zweiten Phase des Projekts, die im zweiten Quartal 2023 beginnen soll.

Der zweite Brief beziehe sich auf ein Darlehen in Höhe von 3 Milliarden Dollar, das den US-Beitrag zu dem Projekt insgesamt abdecken werde, sagte der rumänische Energieminister Virgil Popescu.

Die Regierungen Rumäniens und der USA haben ein Regierungsabkommen zur Zusammenarbeit bei der Erweiterung und Modernisierung des rumänischen Kernkraftwerksprogramms abgeschlossen.

Eines der wichtigsten Projekte betrifft den Bau von zwei neuen Kernreaktoren in Cernavoda, das bereits zwei 700-MW-Reaktoren betreibt, die etwa ein Fünftel des Strombedarfs des Landes decken.

Die Projekte waren jahrelang ins Stocken geraten, aber die Energiekrise der letzten Zeit scheint die rumänischen Behörden dazu veranlasst zu haben, die Entwicklung zu beschleunigen.

Laut Premierminister Nicolae Ciuca werden die Darlehen der EXIM Bank etwa ein Drittel des Finanzierungsbedarfs des Projekts ausmachen.

Allerdings wollen Rumänien und die USA gemeinsam auch sogenannte kleine modulare Atomkraftwerke gemeinsam entwickeln.