Serbien: Mehr Erneuerbare durch Investitionssicherheit

Serbien will Investoren, die sich für erneuerbare Energien interessieren, künftig mehr Planungssicherheit bieten. Entsprechende Gesetzesänderungen werden derzeit im Parlament geprüft.

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Der Mitte März von der Regierung verabschiedete Änderungsentwurf ändert das geltende Gesetz grundlegend, um die Integration erneuerbarer Energiequellen auszugleichen und den sicheren Betrieb des Stromsystems zu gewährleisten. [Shutterstock/zhengzaishuru]

Serbien will Investoren, die sich für erneuerbare Energien interessieren, künftig mehr Planungssicherheit bieten. Entsprechende Gesetzesänderungen werden derzeit im Parlament geprüft.

Der Mitte März von der Regierung verabschiedete Änderungsentwurf ändert das geltende Gesetz grundlegend, um die Integration erneuerbarer Energiequellen auszugleichen und den sicheren Betrieb des Stromsystems zu gewährleisten.

„Dies wird die Durchführung von Auktionen ermöglichen, um Investoren schneller in den Markt zu integrieren und ihnen die dringend benötigte Planbarkeit in Bezug auf Kosten und Anreize zu bieten, mit minimalen Kosten für die Bürger und den Staat“, erklärte das Ministerium für Bergbau und Energie gegenüber EURACTIV.

Zudem werde mit den Änderungen eine „Förderung privater Investitionen in erneuerbare Energien“ eingeleitet.

Serbien ist sehr am Ausbau der Wind- und Solarenergie interessiert.

„Serbien hat die Ziele in Bezug auf die Beteiligung erneuerbarer Energiequellen erreicht (27 Prozent war das Ziel für 2020), und derzeit arbeiten wir im Rahmen der Entwicklung des Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans daran, neue Ziele für die Erhöhung der Beteiligung erneuerbarer Energien am Energiemix, die Verringerung der Emissionen schädlicher Gase und die Verbesserung der Energieeffizienz zu definieren“, fügte es hinzu.

Dies sei eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Dekarbonisierung des Energiesektors.

Mit den Änderungen soll das Gesetz zudem ans EU-Recht angepasst werden. Dies sei ein wichtiger Schritt im europäischen Integrationsprozess, so das Ministerium.