Wettbewerbsfähigkeit im weltweiten Vergleich: Deutschland rutscht auf Platz fünf ab

In der Rangliste der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften haben die USA Deutschland überholt. Die Bundesrepublik belegt laut Weltwirtschaftsforum den fünften Platz. Das Maß aller Dinge bleibt die Schweiz.

Euractiv.de
Weltweite Nummer eins bei der Wettbewerbsfähigkeit: die Schweiz. Foto: Klaus Nahr (CC BY-SA 2.0)
Weltweite Nummer eins bei der Wettbewerbsfähigkeit: die Schweiz. Foto: Klaus Nahr (CC BY-SA 2.0)

In der Rangliste der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften haben die USA Deutschland überholt. Die Bundesrepublik belegt laut Weltwirtschaftsforum den fünften Platz. Das Maß aller Dinge bleibt die Schweiz.

Die Schweizer Wirtschaft landet somit das sechste Jahr in Folge an der Spitze der jährlichen Rangliste des Weltwirtschaftsforums. Eine Gefahr für den Standort sehen die Autoren in wachsenden Schwierigkeiten der Schweizer Unternehmen, qualifiziertes Personal zu finden.

Auf Platz zwei landet wie im vorangegangen Bericht Singapur. Die USA überholten sowohl Deutschland als auch Finnland und landen an dritter Stelle.

 

 

Japan rückte auf den sechsten Rang vor und überholte dabei Hongkong und die Niederlande.

Die EU insgesamt erzielte ein verbessertes Ergebnis. Von den großen Schwellenländern rückte China um einen Platz vor auf 28 und Russland um elf auf 53, während Indien um elf Ränge zurückfiel auf Nummer 71.

Die Experten des Weltwirtschaftsforums untersuchten ein Dutzend Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft bestimmen. Dazu gehören die Qualität der Institutionen, Infrastruktur, Gesundheitssystem, Bildungswesen, Marktgröße und das makroökonomische Umfeld. Außerdem wurden Wirtschaftslenker nach Effizienz und Transparenz der Regierung befragt.