KMU und Händler fordern effektive Liberalisierung der EU-Energiemärkte [DE]

Die quasi-monopolistischen Strukturen in vielen EU-Staaten stellen ein Hindernis für kleine Unternehmen bei der Wahl ihrer Energielieferanten dar, warnt der Interessenverband der kleinen und mittleren Unternehmen, UEAPME, im Vorfeld der Liberalisierung der Energiemärkte ab dem 1. Juli 2007.

Die quasi-monopolistischen Strukturen in vielen EU-Staaten stellen ein Hindernis für kleine Unternehmen bei der Wahl ihrer Energielieferanten dar, warnt der Interessenverband der kleinen und mittleren Unternehmen, UEAPME, im Vorfeld der Liberalisierung der Energiemärkte ab dem 1. Juli 2007.

Brüssel beharrt auf dem Standpunkt, dass eine Entflechtung der eigentumsrechtlichen Verhältnisse die einzige Möglichkeit ist, um einen fairen Zugang zu Netzwerken für kleine Lieferanten zu sichern und den Wettbewerb im europäischen Gas- und Elektrizitätsmarkt zum Vorteil der Verbraucher zu steigern.

Kritiker bringen jedoch das Argument hervor, dass dies europäische Unternehmen in ihren Verhandlungen mit Lieferantenstaaten, wie Russland, schwächen würde und nennen Großbritannien als Beispiel, wo die Liberalisierung bisher zu steigenden Preisen geführt hat.