Hindernisse für Energiehandel in Mittel- und Osteuropa [DE]

PricewaterhouseCoopers (PwC) Österreich hat 39 mitteleuropäische Stromhändler zu den Hindernissen befragt, mit denen sie sich konfrontiert sehen.

PricewaterhouseCoopers (PwC) Österreich hat 39 mitteleuropäische Stromhändler zu den Hindernissen befragt, mit denen sie sich konfrontiert sehen.

Man habe drei Arten von Hindernissen herausgearbeitet, die von allen untersuchten Ländern die neuen Mitgliedstaaten am meisten beträfen. Diese Hindernisse bestünden erstens in komplexen Bürokratien, die den Zugang zum Netzwerk behinderten. Zweitens lägen fragmentierte sowie unzugängliche Marktstrukturen vor. Drittens verhinderten inkompatible IT-Systeme den effektiven Transfer unverzichtbarer Marktinformationen, erklärte der Ko-Autor der Studievon PwC-Österreich, Erwin Smole .

Die Studie, an der auch Bernard Haider beteiligt war, richtet einen dringenden Appell an die nationalen Ministerien, die regulierenden Kräfte sowie Anbieter von Übertragungssystemen in der Region. Es liege in ihrer Verantwortung, diese Hindernisse, die die Integration des mitteleuropäischen Strommarktes weiterhin verhinderten, zu beseitigen. Neben der Analyse des Status quo sowie Empfehlungen an die Politik enthält die Studie auch detaillierte Marktdaten der behandelten Länder und eine qualitative Umfrage, welche die Äußerungen der Stromhändler, aufgestellt nach Land und Thema, wiedergibt.